QUERDENKEN ≠ QUERDENKEN

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe

Ich bin ein Querdenker. Sagt meine Frau. Womit sie sagen will: ich denke ggf. quer zum Mainstream, um Dinge zu sehen, an denen das Rudel vorbeirennt.

Der Begriff „Querdenker“ ist deshalb – außer für jene, die Wert darauf legen, dass man nicht aus ihrem Meinungs-Mainstream ausschert – erst einmal positiv besetzt. Kein Fortschrittsimpuls auf der Welt ist jemals aus der Mehrheit gekommen, sondern von jenen Einzelnen, die die allgemein geltenden Überzeugungen in Frage gestellt und ihnen etwas Anderes, Neues entgegengestellt haben. Von Querdenkern.

Wenn eine Initiative sich also „Querdenken“ nennt, kann sie fürs erste mit einem Vorschuss an Wertschätzung rechnen. Der Haken dabei: Eine Querdenker-Gruppe ist ein Widerspruch in sich. Wenn jedes ihrer Mitglieder konsequent quer denkt, kann es keine Gruppe Gleichgesinnter geben. Denn eine Gesinnungsgemeinschaft ist das diametrale Gegenteil von individuellem Querdenkertum.

Sobald sich in so einer Gruppe ein Meinungs-Mainstream entwickelt, ist er essentiell kein anderer ist als der der verfemten Meinungs-Mehrheit. Damit entsteht für jede Vergemeinschaftung von Querdenkern das Paradox, dass sie entweder konsequenterweise auch quer zu ihrer eigenen Gruppe denken, womit sie die Gruppenbildung gerade verhindern. Oder sie bilden eines solche Gruppe, wodurch sie in ihrem Querdenkertum inkonsequent sind. Niemand hat das prägnanter auf den Punkte gebracht als Reinhard Mey: „Und seit jenem Tag gehör‘ ich nicht mehr zur Norm, denn ich trage jetzt die Nonkonformisten-Uniform.“ Die Nonkonformisten-Uniformität einer Querdenker-Gruppierung ist ein Widerspruch in sich.

Dieses Paradoxon scheint mir der grundlegende Widerspruch der Querdenken-Bewegung zu sein. Denn welche Gruppen-Meinungen haben sich dort in letzter Zeit herauskristallisiert (ohne damit auf Individuen schließen zu wollen)?

  • Corona-Leugnung, d.h. Leugnung objektiver Fakten
  • Ablehnung der Corona-Maßnahmen der Regierung; davon abgeleitet:
  • grundsätzliche, verabsolutierte Ablehnung staatlicher Eingriffe in die individuelle Freiheit; davon abgeleitet:
  • prinzipielle Delegitimierung der Regierung
  • Verschwörungstheorien, zuletzt insbesondere bzgl. Corona-Herkunft und -Therapie, was aber auf die globalen Gesellschafts- und Machtverhältnisse ausgeweitet wird
  • Abschottung innerhalb der Gruppe („Filterblase“) und Abgrenzung von allen Andersdenkenden

Diese Melange macht eine klare Abgrenzung von Neurechten, die sich mit „Querdenkern“ mischen unmöglich. Niemand kann in die Menschen hineinschauen.

Diese Melange belegt aber auch das o.g. Paradoxon: Wenn sich mit diesen Gruppenmeinungen in Abgrenzung von der Mehrheitsmeinung eine neue kollektive Minderheitsmeinung etabliert, eine Gesinnungsgruppe aus von selbsternannten „Querdenkern“, dann legen diese faktisch ihr Querdenkertum für ihre eigene Gruppe ab, ohne sich dessen bewusst zu sein. Im Gegenteil, sie identifizieren sich nach wie vor mit dem Querdenker-Nimbus (David gegen Goliath, Robin Hood gegen…). Sie meinen, allein deshalb, weil sie Querdenker seien, gebühre ihren Alternativ-Überzeugungen – incl. ihrer „alternativen“ Fakten – Anerkennung.

„Glaube versetzt Berge. Ein interessanter Aberglaube ist es, dass der Glaube Berge versetzen könne, dass ein gewisser hoher Grad von Fürwahrhalten die Dinge gemäss diesem Glauben umgestaltet, dass der Irrthum zur Wahrheit wird, wenn nur kein Gran Zweifel dabei ist: d.h. die Stärke des Glaubens ergänzt die Mängel des Erkennens; die Welt wird so, wie wir sie uns vorstellen.“

Nietzsche / Nachlass

All das ist m.E. ein Etikettenschwindel mit dem Begriff „Querdenken“. Wenn man Marmelade kauft, wo „bio“ draufsteht, muss man erwarten können, dass auch „bio“ drin ist. Beim Querdenken ist das Gegenteil der Fall: Eine Querdenker-Bewegung ist eine Gruppe von Nicht-Querdenkern. Sie haben, was den konstituierenden Kern ihrer gemeinsamen „alternativen“ Meinungen und „alternativen“ Fakten angeht, weitgehend uniforme Überzeugungen. Ein wirkliches Querdenken ist a priori individuell und mit Gruppenmeinungen grundsätzlich unvereinbar.

Diese können teilweise Besorgnis erregende Formen annehmen. So berichtete der Tagesspiegel heute von einer „Querdenken“-Demo in Hannover, bei der eine junge Frau auf der Rednertribüne ihre Ansprache folgendermaßen einleitete:

„Ich bin Jana aus Kassel, und ich fühle mich wie Sophie Scholl weil ich seit Monaten hier aktiv im Widerstand bin, Reden halte, auf Demos gehe, Flyer verteile und auch seit gestern Versammlungen anmelde. Ich bin 22 Jahre alt, genau wie Sophie Scholl, bevor sie den Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Ich kann und werde niemals aufgeben, mich für Freiheit, Frieden, Liebe und Gerechtigkeit einzusetzen.“

Einer der Ordner trat daraufhin zur Rednertribüne, hielt ihr seine orange Ordner-Jacke entgegen und empörte sich: „Für so einen Schwachsinn mach ich doch keinen Ordner mehr. Das ist Verharmlosung vom Holocaust.“

Weiter schimpfend – der Großteil ist unverständlich – ließ er sich von seinen (Ex-)Kollegen und der Polizei vom Platz begleiten.

Anders als bei den Rechtsextremen im Parlament, die nichts zufällig tun und denen nichts versehentlich unterläuft möchte ich „Jana aus Kassel“ kein zynisch-taktisches Kalkül unterstellen, sondern nur Ahnungslosigkeit. Wie viele andere meint sie, Widerstand sei gleich Widerstand. Und wenn sie 22 Jahre alt sei, kritische Reden halte, auf Demos gehe und Flyer verteile wie eine Widerstandskämpferin während der Nazi-Zeit, dann rechtfertige das den Vergleich mit Sophie Scholl.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es aber noch lange nicht dasselbe. Denn worauf viele spontane Reaktionen online ja hinweisen, ist der entscheidende Unterschied: Sophie leistete gegen eine brutale, menschenverachtende Diktatur Widerstand und bezahlte diesen letztendlich wie ihr Bruder mit dem Leben. Sie wurde in ein KZ verfrachtet und ermordet. Jana hingegen kritisiert verfassungsmäßig und rechtlich legitimierte Regierungs-Entscheidungen und braucht – eben weil sie das in einem liberal-pluralistischen Rechtsstaat tut – nicht das Geringste zu befürchten. Während ihre Kritik und – sofern er im Rahmen der Gesetze bleibt – ihr Widerstand Janas verfassungsmäßig garantiertes Recht ist, würde ein Unrechtsstaat diese Kritik im Keim ersticken (von Widerstand ganz zu schweigen!).

Nun braucht ja natürlich nicht jeder mit sämtlichen Regierungsentscheidungen zur Eindämmung der Corona-Pandämie einverstanden zu sein. Alle Menschen, auch regierende, machen Fehler. Nicht einmal der Papst hält sich mehr für unfehlbar. Es muss also immer möglich sein, eine Regierung öffentlich, mit Reden, Flyern, auf Demonstrationen… zu kritisieren; das steht außer Frage.

Aber an einem bestimmten Punkt geht der legitime Widerstand als Mittel-zum-Zweck über in Selbstzweck. Genauso wie das Querdenken im Sinne eines individuellen Bemühens um eigenständige Urteilsbildung in Quer-gegen-alles-Denken übergeht. Dann wird es vom Mittel-zum-Zweck intellektueller Selbstbehauptung zum Selbstzweck: Querdenken um des Querdenkens willen. Widerstand als Mittel bezieht seine Sinnhaftigkeit aus dem Zweck, dem dieses Mittel dient. Gefährlich wird er, wenn sich der Widerstand von seinem Zweck abkoppelt und seine „Weihe“ allein vom Akt des Widerstand-Leistens bezieht. Die bloße Tatsache des Widerstand-Leistens reicht dann aus, um den Widerstand zu adeln. Er wird zum Selbstzweck. Und dann haben wir eine kleine Armee in Nonkonformisten-Uniform…

Jede wissenschaftliche Theorie, schrieb Karl Popper, die als solche gelten wolle müsse im Prinzip auch widerlegbar (falsifizierbar) sein. Eine a priori unwiderlegbare Theorie sei als unwissenschaftlich abzulehnen. Ähnlich verhält es sich mit Kritik und Widerstand: Ihre Legitimität beziehen sie von ihrem Zweck, denn der kann in Frage gestellt, geprüft und bestätigt oder abgelehnt werden. Wenn hingegen Widerstand per se schon richtig und gut ist, hat er sich gegen Kritik immunisiert. Jeder Versuch, ihn in Frage zu stellen wird zum Versuch umgedeutet, Kritik und Widerstand generell zu unterdrücken. Das provoziert noch größeren Widerstand, der wiederum…… – und fertig ist der Teufelskreis der Eskalation.

Wenn Widerstand sich z.B. gegen eine menschenverachtende Gewaltherrschaft richtet, „dann ist Widerstand Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen“ (Quelle). Dann bezieht der Widerstand seine Legitimität von einem Zweck, der von liberal-humanistisch gesinnten Menschen gutgeheißen wird. Ein etwaiger Streit kann sich dann um diesen Zweck drehen: Ist dieses Regime eine menschenverachtende Gewaltherrschaft und deshalb abzulehnen oder nicht? Ist eine Diktatur in jedem Fall schlecht oder heiligt manchmal der Zweck die Mittel (KZ, GULAG…)? Wie auch immer, es ist der Zweck, von dem her der Widerstand seine Rechtfertigung erfährt (oder auch nicht). Ist der Zweck des Widerstands ein schlechter – jene ’68er-Demos etwa, wo Sartre den Stalinismus unterstützte –, hat auch der Widerstand selbst seine Legitimation verloren. Ist der Zweck ein guter – für die Rechte einer liberal-pluralistischen Gesellschaft z.B. –, ist der Widerstand gegen die Unterdrücker dieser Rechte legitim. Entscheidend ist – so oder so – der Zweck.

Wird Widerstand hingegen – egal wogegen er sich wendet – schon allein deshalb als gut angesehen und gerechtfertigt, weil er Widerstand ist, dann ist er tautologisch und potentiell gefährlich. Denn dann ist jeder Widerstand a priori gerechtfertigt und gut. Und alles ist möglich – von gewaltfreiem Widerstand bis zu gewaltsamem, von rhetorischer Gewalt bis zu religiösem oder ideologischem Terror.

Das lässt sich variieren: Jana aus Kassel ist ja auf einer „Querdenken“-Demo aufgetreten. Querdenken wogegen? Auch Querdenken bezieht seine Legitimation aus seinem Ziel: Quer zu was? Was wird hier – in ausdrücklicher Abgrenzung zum Mainstream – in Frage gestellt? -Zig Millionen US-Amerikaner und ihr Noch-Präsidenten exerzieren es tagein, tagaus vor: Man kann objektive Fakten in Frage stellen und zu Meinungen umdeuten, und das als „Querdenken“ und „Widerstand“ legitimieren. Ohne vor Scham in den Erdboden zu versinken. Querdenken gegen Fakten ist die postmoderne Form des aufgeklärten Irrsinns. Das Querdenken kann sich hingegen als legitimer Widerstand gerieren, wenn es zweckbefreit als Selbstzweck agiert: Allein schon weil ich mich dem Mainstream widersetze, ist mein Widerstand richtig und gut.

Auf diesem Trip scheinen sich die „Querdenken“-Aktivisten zu befinden. Alles, was sich zum etablierten Meinungskonsens quer legt, ist wertvoll und wichtig. Und je mehr sich der Mainstream gegen Widerstand wehrt, desto legitimer wird der Widerstand. Und der Teufelskreis der Eskalation ist wieder geschlossen…

„Querdenken“ ist begrüßenswert, wenn es auf Fakten basiert. Beruht es hingegen auf der Überzeugung, Fakten seien auch nur Meinungen, dann sind dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet. Alle großen Denker waren Querdenker – bis der Mainstream sie irgendwann einholte. Aber wenn heute „Querdenken“ meint, die Existenz des Coronavirus komplett leugnen oder seine Existenz mit wirr-dunklen Verschwörungsphantasien erklären zu können, dann bewegt es sich im Nicht-Falsifizierbaren. Denn wer sollte widerlegen können, dass Bill Gates, George Soros, Angela Merkel oder wer auch immer Teil einer globalen Verschwörung sind?! Gerade die Verborgenheit und Nicht-Beweisbarkeit dient als Beweis einer Verschwörung. Ergo können solche Verschwörungsphantasien auch a priosi nicht widerlegt (falsifiziert) werden. Damit wird jedoch eine konstruktive Diskussion unmöglich. Denn worauf sollte sie sich stützen, wenn nicht auf Tatsachen?

Um wieder eine Gesprächsbasis herzustellen, müssten beide „Lager“ – Mainstream und „Querdenker“ – auf folgende Weise auf einander zugehen:

Erstere dürften nicht jede Kritik an ihren Überzeugungen und Entscheidungen von reflexartig zurückweisen abqualifizieren, nur um sich nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Spruch und Widerspruch gehören essentiell zum wissenschaftlichen Diskurs, und dieser muss es auch aushalten, wenn nicht alles schwarz-weiß ist, sondern bestimmte Urteile nicht eindeutig mit wahr oder falsch zu etikettieren sind. Ebenso, obgleich sich kein Politiker als unfehlbar bezeichnen würde, reagieren die allermeisten in der Frage der richtigen Corona-Strategie auf Kritik so als ob sie es wären. Das heizt den Widerstand zwangsläufig nur noch mehr an.

Wenn eine sachliche, faktenbasierte, kritische und ergebnisoffene Diskussion grundsätzlich möglich ist, wird auch Verschwörungsphantasien der Nährstoff entzogen. Dann müssten sich Querdenker entscheiden: sind auch wir – bei aller kritischen Grundhaltung – sachlich, faktenbasiert und ergebnisoffen? Oder hätscheln wir weiter selbstverliebt unseren „Querdenker“-Nimbus, damit auch weiterhin niemand uns von unserem Thron stoßen kann?

Diese Schritte sind beiden Seiten jederzeit möglich. Sie würden bei den Anti-Corona-Demos eine „Fällungsreaktion“ bewirken: sachliche Kritiker auf der einen Seite; ein Bodensatz an Verschwörungsphantasten, Ideologen, Polit-Opportunisten, Hetzern… auf der anderen.

Marschieren beide Lager hingegen stramm weiter und noch tiefer in ihre Echokammern, dann werden wir früher oder später irreparable gesellschaftliche Polarisierungen wie in den USA haben. Und dann hat die liberal-pluralistische Demokratie schlechte Karten…

PS am Abend: Bitte schaut euch dieses Video von Rezo an: Klartext über die Querdenker-Demos und das Weggucken und Wegducken der Exekutive! 👌


Editiert am 13.12.2020

Ein Kommentar zu „QUERDENKEN ≠ QUERDENKEN

  1. HIER MEINE ABSCHNITTWEISE GELISTETEN ANMERKUNGEN:

    Sich zu fühlen “ wie“  XY darf man nicht kundtun, weil dieses ´Wie´ ´harmloser´ oder abermehr oder minder ´ganz woanders angesiedelt´ sei  Warum hieße ´etwas vergleichen´-  es gleichsetzen ?

    Und warum darf der gleiche Begriff für Phänomene unterschiedlicher Intensität… nicht eingesetzt werden ?  Das fördert doch ggf. sogar über Unterschiedsempfindungen das Denken und Fühlen aller !

    Hätte das denn irgendwer behauptet ??

    Seit Sophie Scholl …  verlangte die Verwendung des Begriffs ´Widerstand´ einen todesbedrohten Bedingungsrahmen ??

    Was soll die bezugslos behauptete Unterstellung , es gehe den Corona-Maßnahmen-Kritikern allein um den ´Akt desWiderstand-Leistens´ ???

    Aha – –   und wer täte das gegenüber den Corona-Maßnahmen-Kritikern, die für sich reklamieren, dagegen Widerstand zu artikulieren ??

    Ja, und ?
    Wo blebt der Bezugsrahmen für diese unterstellende Gedankenführung ??
    Die Mainstream-Ideologeme wären nicht identifizerbar ?
    Die Querdenker stellten“objektivierbare Fakten (à la Trump) infrage“  ????

    Was wären im kritisierten Fall „objektivierbare Fakten“ ?  –  Was nicht ??
    Belege für diese Vermutung ??? !!!  Wie ist das mit den „objektivierbaren Fakten“ !!?

    Und warum hätte sich „der Mainstream gegen Widerstand (zu) wehren“ ?
    Er bräuchte doch nichts als Diskurs zu führen, angesichts dessen Widerstandsfragen überhaupt nicht aufkämen !!!  Es ist doch selbstverständliche demokratische  Realität, mal ja, mal nein für seine Anliegen zu erfahren und sich darin einzurichten !

    Das hätte man ja doch bitte genauer !!
    Leider führen die Corona-Maßnahmen-Überzeugten wesentich weniger Belegtes und stattdessen wild Behauptetes an  –
    – als die Querdenker:  sie beleuchten ausgiebigst, was warum nicht belegbar und was alles höchst belegbar und für jeden einsehrbar in der Welt ist und nur in den Blick genommen zu werden braucht !

    Wer sich zu welcher Form  von Unrecht immer verabredet, verschwört sich. Er verbirgt das in der Regel, solange er kann und wofern er es für erforderlich hält.

    Verschwörungen lassen sich irgendwann häufig aufdecken  –  davon leben die von Krimis überbordenden Fernsehprogramme !  Das erarbeiten in größeren Maßstäben zuweilen Historiker.  Sie können das nur über Hypothesen- und Theoriebildungen. Und sie haben zur Überprüfung  auffindbare Indizien und Belege  –  wo wäre an ihren so vorangebrachten Fragen und Zwischen- wie Endthesen, die ja gar nicht so selten den Bereich des kaum Glaublichen markieren  (!),  etwas Verwerfliches !

    Fallaufklärung ist dann geleistet, wenn die tragfähigen belegbaren Hypothesen verifiziert und die nicht tragfähigen falsifiziert sind.
    Fallaufklärung misslingt dann, wenn die Ermittler aus welchen Verblendungen immer, nicht überall mit der gleichen Akribie hinschauen und mit der gleichen Konsequenz schlussfolgern. . .

    Was, bitte, Hans-Peter Rosenlechner, wollen Sie mit ´Phantasie´-Äußerungen der hier ausgebreiteten Art ??

    Da hab ich schon ganz anders und auch rückgemeldet Qualitätsvolles  und Nachdenkenswertes von Ihnen gelesen. . .

    Schade!  Schade!  

     Wozu bäuchte es solche Etikettierungen und Scheidungen ???
    Ohne Ausgrenzungen und Abwertungen keine Kommunikatio ???

    Sie wissen nicht, dass und wie unermüdlich die Querdenkerseite die ´Mainstream´-Seite zum Diskurs gebeten hat und weiter bittet  –  ohne Erfolg beklagenswerterweise ??!!!

    Pardon,  dass Ihre Ausführungen so entschiedenen Widerspruch bei mir wecken und ich diesen Widerspruch nicht nur als Kommentar hier eintrage  –  sondern Ihren Text mit meinen Anmerkungen auch in meinen Blog aufnehme.

    Irritierte Grüße
    Gabriele Weis

    Liken

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