kairos ? – Eine Bilanz

Die islamistischen Terroranschläge auf Charlie Hebdo im Januar 2015 waren der Auslöser. Ich sah die völlig inadäquaten Reaktionen der französischen Regierung, die nur die Symptome bekämpfte, aber deren Ursache dabei völlig ausblendete. Also habe ich nach einer Antwort gesucht und zu schreiben begonnen. Mir wurde bald klar, dass sich das äußerst komplex und schwierig gestalten würde. Die Ursachen der muslimischen Radikalisierung liegen ja nicht nur im Religiösen, sondern auch im Politischen und Ökonomischen. Die Vermengung dieser drei – eigentlich eigenständigen – Gesellschaftsbereiche mit ihren jeweils völlig unterschiedlichen Eigendynamiken ergibt eine explosive Mischung. – Das Ergebnis von zweieinhalb Jahren intensivster Arbeit war mein… Buch, d.h. mein Lebenswerk: Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! Die rEvolution des 21. Jahrhunderts (FGB; ~500 Seiten). 2017/18 wollte ich es bei einem Verlag publizieren. Vergeblich.

Wie geplant, schrieb ich 2017/18 eine komprimierte Essenz von FGB, das Manifest zur rEvolution. Ebenfalls umsonst. Kein Verlag war zu einer Publikation bereit. Dasselbe mit der französischen Fassung, die ich auf eigene Kosten übersetzen hatte lassen. Vor die Wahl gestellt, ob ich das Manifest spurlos in der Versenkung verschwinden lasse oder es selbst verlege, habe ich den „Teufelspakt“ mit Amazon geschlossen und es dort publiziert. Um auch FGB druckfertig zu machen, fehlte mir seitdem die Energie.

Als dritte Säule dieses Projekts war gedacht, in diesem Blog das Konzept von FGB anhand aktueller sozialer gesellschaftlicher und ökologischer Entwicklungen laufend kritisch zu hinterfragen und zu verbessern. Heute, drei Jahre später, kann ich sagen: es war ein voller Erfolg – zumindest, was das Konzept selbst betrifft. Sein eigentlicher Sinn und Zweck war freilich seine praktische Umsetzung. In Anbetracht der Zugriffs-Zahlen des Blogs muss ich auch diesen Ansatz als total gescheitert betrachten. (Von denen aberhunderten – fast allesamt unbeantworteten – E-Mails ganz zu schweigen.) – Zeit für eine Bilanz.

Die naheliegendste Begründung wäre: Das Ganze ist schlicht und ergreifend Mist. Und bloß weil jeder seine eigenen Ergüsse für was ganz Besonderes hält, müssen diese noch lange nichts wert sein. – Wenn ich allerdings wirklich alle gesellschaftlichen und ökologischen Fehlentwicklungen (auch die seit Abschluss des Manuskripts 2017 neu hinzugekommenen, incl. der COVID-Krise!) mit diesem Konzept auf ihre eigentlichen Wurzeln zurückführen kann und dabei meine Lösungsansätze nicht revidieren muss, dann kann FGB so daneben nicht sein.

[Zwischenbemerkung: Autoren bekommen ja nur in den seltensten Fällen eine Begründung von den Verlagen, warum die ihre Manuskripte ablehnen. Umso wertvoller waren mir die zwei Antworten, die über 08/15-Copy-Paste-Absagen hinausgingen: „Obwohl Ihr Text sprachlich und inhaltlich aus der Vielzahl an Texten, die uns täglich erreichen, heraussticht, sind wir nach eingehender Überprüfung…“ (Hanser). „Leider kann ich Ihnen kein Publikationsangebot senden, da wir keine ausreichenden Verkaufsaussichten im Handel sehen für Ihren Titel.“ (OEKOM)]

Warum sämtliche Verlage das Manifest nicht publizieren wollten, werde ich nie wissen. Es wäre deshalb abwegig, mich zu Ahnungen und Verdächtigungen bis zu Verschwörungsphantasien zu versteigen. Ich beschränke mich auf die Beschreibung des Faktischen, also der Folgen der Nicht-Veröffentlichung: Alles geht weiter wie bisher. Die maßgeblichen Entscheidungsträger haben sich mit dem Wind der öffentlichen Meinung gedreht und ihre Rhetorik geändert, nicht aber ihre Entscheidungen. Die Welt steht am Rande des Abgrunds, und jeder weitere Schritt in dieselbe Richtung kann der eine zu viel sein. Auch wenn viele das erst kapieren (wollen) werden, wenn es zu spät ist.

Keiner hätte die Macht.

Die ökosoziale Krise könnte – davon bin ich überzeugt – mit dem Kompass von FGB (sowie mit genügend Rückgrat und Ausdauer) in den Griff gebracht und gelöst werden. Von wem? Das ist die spannende Frage, die sich / der sich die Menschheit zum ersten Mal in schicksalhafter Tragweite stellen muss. Ökologische und soziale Krisen waren bislang regional oder national begrenzt. Die furchtbaren Folgen der Weltkriege haben erstmals gezeigt: Die Welt ist ein „globales Dorf“ geworden. Was jemand auf der einen Seite des Globus entscheidet, kann fatale Auswirkungen auf der anderen Seite haben. Die Weltkriege und nun, im 21. Jahrhundert, die bedrohlichsten ökologischen und sozialen Krisen sind nicht mehr territorial begrenzt. Sie halten sich nicht an Grenzen; sie sind global. Darum können sie faktisch nicht mehr von nationalen Regierungen gelöst werden. Es braucht globale Lösungsansätze. Solche übersteigen jedoch die Macht jeder regionalen oder nationalen Regierung. Keine hätte die Macht für globale Veränderungen. Welch narzisstische Kränkung! Sie müssten ihre Ohnmacht anerkennen und einen internationalen Konsens zu suchen. Ein Konsens kann nicht erzwungen werden; er ist per definitionem freiwillig. Er beruht weniger auf Ethik als auf Nutzenkalkül: Es wäre zum Schaden aller, ihn nicht zu suchen, sondern regionale oder nationale Eigeninteressen zu verfolgen. In Demokratien schlägt der Schaden der Wähler auf die Gewählten zurück: sie werden abgewählt. Insofern kann es auch im Interesse der Regierenden sein, einen internationalen Konsens zu suchen. Kann, denn so lange Machthaber temporär aus National-Egoismus politisches Kapital schlagen können, werden sie das Eigenwohl – ihr persönliches Eigeninteresse – über das Wohl der Menschheit und der Erde stellen. Das hält vielleicht eine Zeitlang den trügerischen Schein von Macht und Souveränität aufrecht, aber früher oder später wird sie die Wirklichkeit einholen. Und den Preis werden nicht die Blender bezahlen, sondern die Geblendeten: ihre Wähler. Und nicht nur sie; im globalen Dorf zahlen alle den Preis, egal wo sie leben. Kurz: So mächtig Regierungschefs auch sein mögen, sie haben nicht die Macht, Entscheidungen mit der notwendigen globalen Hebelwirkung zu treffen.

Alle hätten die Macht.

O.k., betrachten wir also die Situation nicht top-down (von den Eliten her), sondern bottom-up: Wenn Milliarden Menschen Einsicht zeigten und ihr alltägliches Verhalten ändern würden, wären die Probleme auch gelöst. – Klar, und wenn ich vier Räder hätte, wär ich ein Autobus.

„Wir wissen ja, dass wir unser Leben ändern müssen. Aber wir tun es nicht. Wir haben zu viel Angst.“

Jonathan Safran Foer, DIE ZEIT, 16.12.2021

Ja, die Angst, die Unsicherheit, die unbewussten oder bewussten Abwehr- und Verweigerungsstrategien… Fight, flight, freeze: Angriff, wenn man auf Sieg hoffen kann, ansonsten Flucht, und wenn auch die unmöglich oder zu riskant ist, Erstarren, in der Hoffnung, übersehen zu werden. Im Kontext der globalen Bedrohungen scheiden Angriff und Flucht als Handlungsoptionen aus. Bleibt nur totstellen. Die menschliche Psyche bietet außerdem einen ganzen Werkzeugkasten voll Ausflüchten, Pseudo-Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen, Projektionen, Scheinlösungen… So lange, bis den Bedrohten klar wird, dass all das nicht bloß nichts hilft, sondern letztlich gefährlicher ist als ins kalte Wasser zu springen.

Lähmung ›› Stagnation ›› Lähmung

So summiert sich die Lähmung der Vielen zu einer fatalen gesamtgesellschaftlichen Stagnation. Fatal für die Menschheit und fatal für ihren Heimatplaneten. Was Versuche, aus der individuellen Lähmung auszubrechen und das Ruder herumzureißen noch aussichtsloser erscheinen lässt und die Lähmung nur noch befestigt.

Und dann auch noch COVID. Die Pandemie hat der globalen ökosozialen Krise insofern eine Facette hinzugefügt, als es faktisch keine Lösung der Pandemie gibt. Niemand wüsste, was jetzt zu tun wäre (auch wenn viele sich das einreden; vgl.o. den „Werkzeugkasten“). Man stelle sich vor, wir befänden uns im Jahr 2025 und würden auf die Jahre 2019ff. zurückblicken: Wäre irgendwer so verwegen, jetzt (Dezember 2021) von sich zu behaupten: „Wenn man mich gefragt hätte, wenn ich etwas zu entscheiden gehabt hätte, dann wäre alles anders gekommen!“? Nur wem jedes vernünftige Maß and Selbsteinschätzung abhanden gekommen ist, würde sich dazu versteigen.

Es mag irgendwann eine medizinische Antwort auf das Corona-Virus geben. Die gesellschaftlichen Herausforderungen, vor die es uns stellt, sind hingegen schlechthin unbewältigbar. Es gibt wahrlich genug an der Corona-Politik jeder Regierung zu kritisieren. Bisher haben sie Impfungen als die Rettung dargestellt: Sobald genügend Bürger geimpft sind, werden wir die Pandemie bezwungen haben. Tja. Inzwischen haben sich Impfungen als nur äußerst begrenzt wirksam herausgestellt. Frankreich ist zu 90% geimpft und weist Rekord-Infektionsraten auf. Impfdruck bis zu Impfzwang wird deshalb keine Lösung sein. Aber welche Konsequenz sollten Politiker daraus ziehen? Das, was sie jetzt zwei Jahre als Rettung dargestellt haben als Irrtum zu bezeichnen? „Sorry, hab mich geirrt; kann ja jedem passieren.“ Und was dann? Keine Impfungen mehr? Welche Folgen würde das wieder haben? Zwischenzeitlich müssen Lockdowns immer wieder als Notfallmaßnahmen herhalten. Doch die sind grundrechtlich äußerst zweifelhaft: Der Ausnahmezustand wird zum Normalzustand, das verfassungsmäßige Unrecht zum faktischen Gewohnheitsrecht. Wenn man sich also in der Welt umsieht, sind sämtliche Strategien gescheitert, restriktive wie permissive.

Es gibt keine Lösung.

Auch wenn es schmerzt, sich das einzugestehen: Niemand hat eine Patentlösung, wie man gesellschaftlich mit COVID umgehen müsste. Weil es sie nicht gibt. Das Primitivste siegt über das Höchstentwickelte. Das Virus ist offenbar gekommen, um zu bleiben – und die Menschheit an ihre Grenzen zu führen. Als wäre Friedrich Hölderlins Gebet für die Unheilbaren nun endgültig in Erfüllung gegangen:

Hölderlin, Gebet für die Unheilbaren

Gebet für die Unheilbaren.

Eil, o zaudernde Zeit, sie ins Ungereimte zu führen,
Anders belehrest du sie nie wie verständig sie sind.
Eile, verderbe sie ganz, und führ‘ ans furchtbare Nichts sie,
Anders glauben sie dir nie, wie verdorben sie sind.
Diese Thoren bekehren sich nie, wenn ihnen nicht schwindelt,
Diese …… sich nie, wenn sie Verwesung nicht sehn.

„So lange es den Menschen gut geht, haben sie kein Bedürfnis, daran etwas zu ändern. Sobald etwas ihre wohlige Zufriedenheit aber bedroht, wachen sie auf und schimpfen. Wenn es ihnen richtig schlecht geht, lamentieren und protestieren sie nicht nur, sondern rebellieren. Meistens ist der Unmut vergangenheitsorientiert: Die Menschen sehnen sich zurück in jene (imaginierte) ‚gute alte Zeit‘, wo es ihnen gut ging und sie in den Tag hineinleben konnten. Seltener will jemand an den bestehenden Verhältnisse einer besseren Zukunft wegen rütteln. So oder so, damit die Leute den Status quo verändern wollen, muss sie der Schuh schon ordentlich drücken. Und je größer der Leidensdruck, desto größer die Veränderungsbereitschaft; je kleiner, desto geringer. Das führt zu dem Schluss: Kein Wandel ohne Krise. Und je größer die notwendige Veränderung, desto bedrohlicher muss die Krise sein. Deshalb ist angesichts der drohenden ökologischen Existenzkrise der Menschheit die Forderung nach grundlegenden Veränderungen so verbreitet. Die historische Entwicklung in Europa – Demokratisierung, Pluralismus, Wohlstand… – war in vieler Hinsicht erfreulich. Aber an ihren immer bedrohlicher werdenden „Nebenwirkungen“ wird überdeutlich, dass sich die Gesellschaftsverhältnisse weiterentwickeln müssen, in andere Richtungen bisher, und vor allem in andere als es die heutigen Sachzwänge zu diktieren scheinen. Der Leidensdruck wird steigen bis die Veränderungsbereitschaft groß genug ist.

Ermutigend ist die Feststellung Kein Wandel ohne Krise also nicht gerade. Das Gute am Schlechten ist ihre Umkehrung: Keine Krise ohne Entwicklung! Das heutige ökologische Bewusstsein großer Bevölkerungsanteile in Europa wäre zu meiner Kindheit noch unvorstellbar gewesen; es bedurfte einer Reihe von Krisen, damit den Menschen die Augen aufgingen. Keine Friedensbewegung ohne die Bedrohung durch einen globalen Atomkrieg. Kein Aufwachen für die Risiken der Atomenergie ohne Tschernobyl, kein Atomausstieg ohne Fukushima. Kein Bewusstsein für die Strategien von Konzernen in der Dritten Welt ohne die Katastrophen von Bhopal, Bangladesch… Kein breiter Widerstand gegen die Finanzmärkte (Occupy Wall Street…) ohne Finanzkrise. Künftige Generationen werden mit völliger Verständnislosigkeit und mit Gruseln die Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit zur Kenntnis nehmen, mit der wir Heutigen noch immer die Erde verwüsten und Nutztiere behandeln. Vermutlich werden uns aber erst die katastrophalen Auswirkungen dieses Verhaltens auf den Kopf gefallen sein müssen, ehe einer genügend großen Anzahl von Menschen die völlige Abwegigkeit unseres Verhaltens bewusst wird. Ähnlich ist die politische Entwicklung: Wie viele Wahlsiege rechtsnationaler Parteien braucht es noch, bis deutlich wird, dass es mit der Politik so nicht mehr weitergehen kann? Wie viele islamistische und neonazistische Terrorattentate braucht es noch, bis ihre Ursachen anstatt den Symptomen angegangen werden? Wie viele Finanzkrisen, ehe die Börsenspekulationen gestoppt werden? Wie viele soziale Unruhen, ehe die Marktwirtschaft in gesunde Bahnen gelenkt wird? Die gesellschaftlichen und ökologischen Krisen dürfen nicht länger bloß aus der Perspektive des Froschs im Brunnen betrachtet werden. Sie sind ein Weckruf: ‚Metanoeïte – denkt um!‘

Nach meiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Politik, Wirtschaft, Religion, Philosophie und ihrem Zusammenspiel bin ich mir sicher, dass alle oben aufgereihten Menetekel – Finanzkrise, Schuldenkrise, Demokratiekrise, EU-Krise, Terrorkrise… – nicht das eigentliche Problem, sondern Symptome sind. Es kann deshalb nicht funktionieren, sie symptomatisch und nicht ursächlich anzugehen. Sie sind Gegenbilder dessen, was tatsächlich entstehen will. Die Probleme weisen ex negativo auf ihre Lösung hin.“

Soweit mein Selbstzitat aus FGB. Ich muss kein Iota daran ändern. Ob man jetzt die Zuchtrute höherer Mächte darin zu erkennen meint oder sich an die nackten Tatsachen hält; es läuft genau aufs Gleiche hinaus: Die Krise und der Leidensdruck sind noch immer nicht groß genug, um eine Wandlungsbereitschaft zu bewirken. Und erst im Rückblick werden wir verstehen, wozu all das gut war, wie in der altchinesischen Parabel von Huainan zi:

„Indem sie sich abwechseln, bringen Unglück und Glück einander gegenseitig hervor. Daher ist es schwierig, die Gesetzmäßigkeit ihrer Veränderungen zu durchschauen. So lebte im Norden der Grenzregion, nicht weit von hier, ein Mann, der alles besonnen beurteilte. Eines seiner Pferde überquerte ohne ersichtlichen Grund die Grenze und floh zu den Hu-Barbaren. Denen, die zu ihm kamen, um ihn über den Verlust seines Pferdes zu trösten, antwortete er: ‚Woher wisst ihr, dass nicht in Wirklichkeit etwas Gutes ist?‘ Einige Monate später kehrte das verlorene Pferd nach Hause zurück und brachte einen prächtigen Hengst mit. Den Leuten, die ihm dazu gratulierten, antwortete er: ‚Woher wisst ihr, dass es nicht eigentlich etwas Schlechtes ist?‘ Das neue Pferd erhöhte natürlich den Besitz der Familie, aber sein Sohn, der ein begeisterter Reiter war, brach sich eine Hüfte, als er vom neuen Pferd fiel. Als die Leute kamen, um ihn über den Unfall zu trösten, antwortete er: ‚Woher wisst ihr, dass es nicht eigentlich etwas Gutes ist?‘ Ein Jahr verging. Die Hu begannen eine Großoffensive an den Grenzen, und die kräftigen jungen Männer griffen zu den Waffen und zogen in den Kampf. Neun von zehn fanden den Tod. Da der Sohn jedoch aufgrund seiner Behinderung nicht an den Kämpfen teilnehmen konnte, blieben Vater und Sohn am Leben. So sind die Verwandlungen, durch die Glück zu Unglück und Unglück zu Glück wird, grenzenlos und ihre Tiefe unergründlich.“

So gesehen, gibt es auch keinen kairos, keinen günstigen / ungünstigen Augenblick für Veränderungen. Alles hat seine Konsequenzen, so auch Stagnation bzw. Wandel. Und erst im Nachhinein wird klar, dass ein vermeintliches Unglück in Wahrheit in Glücksfall war und ein vermeintliches Glück tatsächlich ins Unglück geführt hätte – oder umgekehrt. „So sind die Verwandlungen, durch die Glück zu Unglück und Unglück zu Glück wird, grenzenlos und ihre Tiefe unergründlich.“

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